20 Gründe Aktien zu kaufen. Vor allem #4 und #17 werden dich überzeugen.

Aktien kaufen (Bild)

Angst und Hoffnung liegen eng beieinander.

Es gibt Zeiten, in denen Aktien in aller Munde sind. Wenig später werden sie aufs Schärfste verurteilt.

Richtig genutzt bieten Aktien aber grandiose finanzielle Möglichkeiten, weshalb auch du Aktien kaufen solltest. Das glaubst du nicht?

Es gibt viele Gründe, warum Aktien auch für dich die richtige Wahl sind. Die besten 20 habe ich hier aufgeführt – lass dich überzeugen.

Nach diesem Artikel wirst du garantiert anders über Aktien denken. Du wirst sehen, wieviel Positives Aktien mit sich bringen – und du wirst sehen, dass sie dir geniale Möglichkeiten bieten.

Ich habe bereits einen Artikel über die beliebtesten Börsenirrtümer geschrieben. Damit wollte ich die Irrtümer, die viele von der Börse fernhalten, beseitigen. Denkblockaden lösen.

Mit diesem Artikel gehe ich einen Schritt weiter. Ich möchte, dass du nicht nur deine negativen Assoziationen verlierst.

Ich möchte, dass du die positiven Dinge siehst, die Aktien mit sich bringen! Das schließt natürlich auch Fonds (bspw. ETFs) mit Aktien mit ein.

Also – legen wir los! In der Hoffnung, dass auch du bald deine ersten Aktien kaufen und deine Vermögensbildung starten wirst. 🙂

1. Keine Geschäftsidee nötig

Viele Menschen suchen auf dem Weg zum Reichtum nach dieser einen Idee. Diesem Geistesblitz, der die Welt verändern und sie reich machen wird.

Hast du schon eine gefunden?

Ich leider noch nicht. Das schöne ist aber: Wir beide brauchen sie auch gar nicht.

Jeden Tag werden unzählige geniale Ideen entwickelt und umgesetzt. Wir können durch Aktien ganz einfach an diesen Ideen teilhaben.

Wie? Du musst nur die jeweilige Aktien kaufen. Praktisch, nicht wahr?

2. Lass andere arbeiten

Die Unternehmen brauchen Geld um ihre Investitionen finanzieren zu können. Sie brauchen Geld von der Bank. Sie brauchen aber auch Geld von dir.

Du gibst ihnen Geld – und jeder Mitarbeiter des Unternehmens arbeitet mit diesem Geld. Es wird finanziert, geplant, durchgeführt, überprüft. Der einfache Arbeiter bis hin zum Geschäftsführer – alle sind bemüht, Gewinne für dich als Eigenkapitalgeber zu erwirtschaften.

Alle arbeiten also mit deinem Geld und danach stehst du in der Regel mit einem Gewinn dar. Du musst nicht mal selber mit anpacken.

3. Für kleines Geld

Wir nehmen mal an, du hast genug Ahnung über Immobilien, um deinen Mitbewerbern voraus zu sein. Du brauchst dazu aber genug Kapital, um eine Immobilie zu erwerben.

Oder willst du deine Immobilie auf Kredit finanzieren? Das schmälert deine Rendite in der Regel deutlich und wir wären bei Grund #4 – du erreichst nicht die beste Rendite.

Selbst mit vergleichsweise kleinen Anlagebeträgen kannst du an der Börse investieren. Rein theoretisch kannst du schon mit weniger als 10€ Aktien kaufen und Geld verdienen.

4. Die beste Rendite

Unser Fokus ist die Vermögensbildung. Wir möchten dazu das beste mit unserem Geld machen, die maximale Rendite herausholen.

Wie machen wir das? Richtig, mit Aktien!

Aktien liefern langfristig deutlich bessere Renditen als Anleihen, Gold oder Immobilien. Mit Immobilien lässt sich auch Geld verdienen, aber dafür brauchst du zwei zusätzliche Dinge: Viel Ahnung und viel Geld.

Die langfristige nominale Rendite von Aktien, Kurssteigerungen als auch Dividendenzahlungen inbegriffen, liegt bei ca. 7 – 10% jährlich.

5. Aktien kaufen und keine laufenden Kosten

Eine Immobilie muss renoviert werden, unterliegt immer einem gewissen Verschleiß. Fondsmanager und Banken fordern Gebühren von dir ein.

Aktien verursachen keine laufenden Kosten für dich. Im Gegenteil: Du bekommst sogar in manchen Fällen Gewinnbeteiligungen ausgezahlt.

Dein investiertes Geld ist das, was du maximal investieren musst. Du bezahlst einmalig Ordergebühren und Provisionen – du hast keine versteckten Kosten oder Nachschusspflichten, die während des Investments auftreten.

6. Die Wirtschaft unterstützen

Das Ansehen der Finanzbranche ist nicht das beste. Naja, sind wir ehrlich: es ist ziemlich schlecht.

Dabei kannst du als Privatanleger viel Gutes tun: Du investierst dein Geld und schaffst dadurch Arbeitsplätze. Du gibst Unternehmen die Möglichkeit zu wachsen. Du treibst die Wirtschaft voran. Du kannst Forschungsprojekte unterstützen. Du kannst in besonders nachhaltig wirtschaftende Unternehmen investieren. Du kannst machen was du willst.

Alle Möglichkeiten stehen dir offen.

7. Genieß das Wirtschaftswachstum

Wir leben im ständigen Wandel. Unsere Wirtschaft muss immer mal wieder einen Crash verkraften, aber letztendlich wächst die Wirtschaft stetig. Dazu trägst auch du bei. Aber profitierst du auch davon?

Das Wirtschaftswachstum und die  Kurse an der Börse können kurzfristig verschiedene Richtungen einschlagen. Aber langfristig bewegen sich beide in die gleiche Richtung. Die Wirtschaft wächst, die Kurse an der Börse steigen.

Durch eine Investition in Aktien kannst du dich wirklich freuen. Denn dann weißt du, dass auch dein Vermögen durch die steigenden Aktienkurse und das Wirtschaftswachstum wächst.

8. Du bist dein eigener Boss

Sein eigener Boss sein hat viele schöne Seiten. Und diese schönen Seiten gibt es auch bei deinen Finanzen.

Du bestimmst selbst wann du „arbeitest“, dich also mit deinen Finanzen auseinandersetzt.

Dir legt niemand Vorschriften auf, was du tun musst oder lassen sollst. Du bist dein eigener Finanzberater.

Du musst keinem Verkäufer bei der Bank blind vertrauen, denn…

9. Du hast alles selber in der Hand

Dir stehen alle Möglichkeiten offen. In welche Branche möchtest du investieren? Kennst du dich vielleicht irgendwo besonders gut aus?

Wieviel Geld möchtest du investieren? Lieber wenig, um ganz ganz sicher zu gehen, oder mehr?

Welche Aktien kaufen? Du entscheidest.

Legst du den Fokus auf die beste Vermögensbildung oder möchtest du in erster Linie ein passives Einkommen durch Dividendenzahlungen schaffen?

All diese Entscheidungen liegen in deiner Hand.

10. 24/7

Wenn du aufstehst arbeitet dein Geld für dich. Tagsüber arbeitet dein Geld für dich. Nachts, wenn du schläfst, arbeitet dein Geld für dich.

Du musst nichts weiter tun. Dein Geld kommt auch ohne deine tägliche Prüfung gut klar. Sehr gut sogar.

Es ist deinem Erfolg sogar zuträglich, möglichst langfristig und entspannt zu investieren: Du kannst passiv investieren. Du solltest dein Depot gar nicht täglich oder wöchentlich umschichten. So lässt du dein Geld immer für dich arbeiten – du selber kannst dich dann größeren Aufgaben widmen.

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11. Vor dem Verkauf gewinnen

Langfristig investieren ist durchaus positiv. Du willst aber nicht 10 Jahre oder noch länger warten?

Kein Problem. Dafür haben wir die Dividenden. Du kannst gezielt Aktien oder ETFs von Dividendenunternehmen kaufen und dadurch jedes Jahr von den Gewinnausschüttungen der Unternehmen profitieren.

So musst du auch nicht so lange warten, bis du mit deinem Geld etwas anderes machen kannst. Wenn du das dann überhaupt noch willst. 😉

12. Wissen transferieren

Es verblüfft mich immer wieder, wie sehr das Wissen über die Börse transferiert werden kann. Du lernst dich und deine Emotionen besser kennen. Vor allem lernst du, wie du tickst, wenn es um Geld geht.

Doch du unterstützt auch deine Freunde, Bekannte und Verwandte. Ich kann nur von mir reden: in meiner Familie bin ich der einzige, der Ahnung von Aktien und der Börse hat.

Wer kennt sich in deinem näheren Umfeld wirklich mit der Geldanlage aus? Niemand?

Ich kann meinem Umfeld helfen, genau wie ich dir helfe. Das kannst du irgendwann genauso.

13. Verfolge deine Interessen

Ich habe es bereits erwähnt: Du kannst gute Zwecke verfolgen. Du kannst dir spezielle Unternehmen rauspicken, die deinen Kriterien entsprechen.

Biologische Lebensmittel? Nachhaltiges Wirtschaften? Krebsforschung? Fair-trade?

Es gibt viele Unternehmen, die gute Zwecke verfolgen. Sie sind auf Geld angewiesen, um weitermachen zu können. Dabei kannst du helfen und sogar Geld verdienen.

14. Lass die anderen meckern

Wir befinden uns momentan in einer Niedrigzinsphase, wie wir sie lange nicht mehr hatten. Der Leitzinssatz beträgt 0,25% (Stand: Juni 2014). Und danach richtet sich die Verzinsung der Fest- und Tagesgeldkonten, der Girokonten, der Anleihen und so weiter.

Alle meckern. „Nirgendwo kann ich mein Geld anlegen, die Bank zahlt einem ja nichts mehr.“ Richtig! Höchste Zeit selber aktiv zu werden.

Gerade in einer Phase mit solch niedrigen Zinsen wie momentan sind Aktien die einzige vernünftige Alternative.

15. Inflation? Super!

Wir Deutschen fürchten die Inflation. Unsere Großeltern und Ur-Großeltern haben es vermutlich erlebt: 1923 stieg der Preis eines Brotlaibs in einem halben Jahr von 474 Mark auf 5,6 Milliarden Mark.

Das lässt uns erzittern, wenn wir von der Inflation hören. Aber ich habe einen Ausweg für dich.

Inflation bedeutet nichts anderes als die Preissteigerung. Wer steigert die Preise? Genau, die Unternehmen. Damit kommen sie für steigende Rohstoff- und Lohnkosten auf.

Die Unternehmen verdienen also nach wie vor ihr Geld und agieren unabhängig von der Inflation. Kauf also Aktien und die Inflation kann dir herzlich egal sein.

16. Aktien sind Sachwerte

Ich denke, dass jeder von uns Sachwerte gut findet. Es ist etwas zum Anfassen. Etwas, was uns nicht weggenommen werden kann.

Doch wir übersehen dabei oft, dass auch Aktien Sachwerte sind.

Aktien sind Unternehmensanteile. Wenn du Aktien kaufen willst, kaufst du also Unternehmensanteile.

Und Unternehmen sind sehr real. Unser Geld fließt in Maschinen, Hallen oder andere Projekte und Produkte. Es ist in Sachwerte investiert.

17. Du kannst 100% verlieren, aber 1000% gewinnen

Das Geld, das du investierst, ist dein maximales Risiko. Du wirst nicht mehr verlieren, wenn du in Aktien investierst.

Du kannst also 100% verlieren. Aber der Weg nach oben ist unbegrenzt – du kannst 1000% und mehr gewinnen!

Natürlich gibt es nur wenige Aktien, die das schaffen. Allerdings gibt es auch nur wenige Aktien, bei denen du wirklich 100% verlierst. Die Chancen stehen also gut, als Gewinner hervorzugehen.

Aber vergiss nicht dein Risiko zu verteilen! Das ist das A und O, um nicht tatsächlich dein ganzes Geld in den Sand zu setzen. Danach kannst du dich auf die Suche nach den 1000%-Aktien machen.

18. Die Macht des Zinseszins

Es ist sehr schwierig durch schätzen den Zinseszins zu begreifen. Wir haben Probleme uns die Macht des Zinseszins zu vergegenwärtigen.

Ein Beispiel: Josef investiert im Jahre 0 einen einzigen Cent, also 0,01€ Euro. Dieser Cent wird jährlich mit 5% verzinst. Wie viel Geld sind daraus nach 1932 Jahren geworden?

Die Antwort: Nach 378 Jahren ist das Kapital auf eine Million Euro angewachsen. Nach 944 Jahren auf eine Trillion (1.000.000.000.000.000.000) Euro. 1932 hat das Geld den Wert, um 1.000 Mal die Größe der Sonne aus purem Gold nachzubilden!

Das sind beeindruckende Werte. Wir investieren Geld und erhalten darauf Zinsen. Auf diese Zinsen erhalten wir wiederum Zinsen. Dadurch erreicht unser Vermögen ein exponentielles Wachstum.

19. Einfach und unkompliziert

Viele schreckt die komplexe Welt der Börsen und Finanzen ab. Dabei ist es gar nicht so schwer.

Du brauchst nur etwas Anfangskapital. Dazu eröffnest du ein Konto bei einem Onlinebroker deiner Wahl und schon kannst du loslegen und deine ersten Aktien kaufen oder in Fonds investieren. Das war’s.

Alles, was du dann über die genaue Auswahl der Wertpapiere wissen musst, erfährst du auf diesem Blog (bspw. im Artikel „Aktien handeln lernen in 7 Minuten“) und gratis im exklusiven E-Mail Crashkurs.

20. Jederzeit handelbar

„Es muss sich ja auch ein Käufer finden, wenn ich verkaufen will“ ist ein Satz, den ich oft höre. Es ist kein Irrtum, aber ein Problem, welches für uns nicht existiert.

Die Aktien der großen Unternehmen besitzen eine extrem hohe Liquidität, d.h. sie sind optimal handelbar und werden auch viel gehandelt. Wir können sie jederzeit kaufen und verkaufen.

Ein Problem mit der Handelbarkeit einer Aktie haben vielleicht große Vermögensverwalter, die zig Tausende Aktien einer Firma halten. Wir als Privatanleger haben durch unsere geringere Stückzahl jedoch keine Probleme diese am Markt zu kaufen oder zu verkaufen.

(Tipp: Wenn du noch ein Einsteiger bist, zeige ich dir 5 ungewöhnliche Aktien über Aktien, die jeder kennen muss. Zu diesem kurzen Aktien-Crashkurs geht es hier.)

Grundlagen shortcode Bild

Das waren sie – meine 20 Gründe, warum auch du in Aktien investieren und dich mit ihnen auseinandersetzen solltest. Das nötige Wissen dafür erfährst du hier auf meinem Blog, in meinem 4-Schritte-Report und meinen Videokursen.

Welcher Grund überzeugt dich persönlich? Lass es mich in den Kommentaren wissen!


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Über den Autor

Ich bin Jannes. Ich möchte dir Schritt für Schritt dabei helfen, das Beste aus deinem Geld zu machen. Denn Geld anlegen darf Spaß machen, entspannt und erfolgreich sein. Wie das funktioniert, zeige ich dir auf diesem Blog. Herzlich Willkommen! Schön, dass du da bist!


6 Kommentare, gib auch deinen ab!

  1. Moin,
    nachdem du freundlicherweise auf meinem blog einen Kommentar gepostet hast, möchte ich hier auch ein paar Dinge loswerden.
    Generell hast Du recht mit dem was du hier schreibst, ein paar Aussagen sind aber so nicht ganz richtig bzw. zu reißerisch bzw. zu pauschalisiert für meinen Geschmack.
    Punkt3:
    Die Aussage „eine kreditfinanzierte Immobilie ist schlechter als eine bar bezahlte“ ist mutig und so sicherlich nicht haltbar. Da kommt es auf viele Faktoren an (Zinsniveau, Kaufpreis, Mietpreis, persönliche steuerliche Situation…).
    Punkt 5:
    Aktien verursachen ebenfalls laufende Kosten, ich denke das weißt du (Depotgebühren, Kauf- und Verkaufskosten). Hier gibt es quasi kaum einen Unterschied zu börsengehandelten Indexfonds und ETFs. Auch hier mein Hinweis, dass deine Aussage etwas unsauber formuliert ist.
    Punkt 6:
    Wenn ich Aktie über die Börse kaufe schaffe ich erstmal überhaupt keine Arbeitsplätze. Die Wirtschaft profitiert nur davon wenn ich bei der Erstausgabe mit dabei bin. Davon kann aber in 99% aller Aktienkäufe keine Rede sein.
    Punkt 13:
    Ähnlich zu Punkt 6: wenn ich von meineLIeblingsunternehmen über die Börse Aktien kaufe, hat das Unternehmen nix davon (sondern nur die Person, der ich die Aktien abkaufe)…

    Aber genug der Meckerei 🙂
    Generell finde ich Deine Seite sehr gut… und so viel übersichtlicher als meine. Weiter so!

    • Hallo,
      Vielen Dank für dein Lob und auch für deine vielen Verbesserungsvorschläge.

      Zu Punkt 3:

      Meine Aussage zielt nicht darauf ab, den Barkauf einer Immobilie generell dem kreditfinanzierten Immobilienkauf vorzuziehen. Viel mehr geht es mir darum, dass Aktien im Durchschnitt eine bessere Geldanlage darstellen als eine kreditfinanzierte Immobilie. Ich werde versuchen, das noch klarer herauszustellen.

      Zu Punkt 5:

      Bei aktivem Handeln mit Aktien fallen definitiv viele Kosten an. Allerdings sehe ich als laufende Kosten die Kosten an, die beim simplen, langfristigen Halten eines Produkts entstehen. Diese existieren bei Aktien oder ETFs nicht, d.h. es muss beim Halten einer Aktie kein Geld nachgeschossen werden. Bei Immobilien entsteht jedoch ein gewisser Verschleiß bzw. Renovierungsaufwand.

      Kosten beim Kauf und Verkauf entstehen wohl bei jeder Art der Geldanlage, ob Aktien oder Immobilie, im Sinne von Steuern oder anderen Gebühren (z.B.: Ordergebühren bei Aktien, Notargebühren beim Immobilienkauf).

      Zu Punkt 6 und Punkt 13:

      Du beziehst dich hier auf die Zuführung von neuen liquiden Mitteln. Das ist prinzipiell richtig, aber es ist doch etwas zu kurz gegriffen. Wertlos ist ein höherer Börsenkurs für ein Unternehmen nämlich nicht.

      Wenn keiner eine Aktie eines Unternehmens kauft, würde der Aktienkurs in den Keller fallen und die Marktkapitalisierung, also der Wert des Unternehmens, sinken. Die Folge daraus wäre, dass das Unternehmen leicht aufgekauft werden kann. Zudem verliert ein schlecht bewertetes Unternehmen massiv an Vertrauen, sowohl bei Eigenkapital- als auch Fremdkapitalgebern, wodurch die neue Kapitalbeschaffung deutlich erschwert ist (keine neue Aktienausgabe möglich und sehr hohe Bank- und Anleihezinsen). Auch das Vertrauen der Kunden ist durch einen gefallenen Aktienkurs sicherlich nicht verbessert worden.

      Wenn wir Aktien an der Börse kaufen, steuern wir einen Teil zu einem steigenden Aktienkurs bei, welcher positiv für ein Unternehmen ist. An der Verfügbarkeit der finanziellen Mittel eines Unternehmens haben wir aber, wie du richtig gesagt hast, keinen direkten Einfluss. Diesen Einfluss haben wir nur indirekt durch den gestiegen Aktienkurs.

      Bei diesem Artikel ist es mir leider nicht möglich, jeden Punkt in aller Ausführlichkeit auszuführen, da sonst jeder Rahmen gesprengt wird. Trotzdem werde ich in Zukunft versuchen, noch exakter zu formulieren und deine Ratschläge zu beherzigen – vielen Dank für deine vielen Anregungen!

      Schöne Grüße,
      Jannes

    • Hi Pascal,

      Vielen Dank. 😀 Ich gebe natürlich mein Bestes, auch bei Unklarheiten meine Ansichten so verständlich wie möglich zu begründen.

      Beste Grüße,
      Jannes

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